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Sechs Gründe für ein Investment

Grund Nr. 1: Wir adressieren mit unseren Lösungen den gesellschaftlichen Trend hin zu mehr Gesundheit und Nachhaltigkeit

Die Forschung und Entwicklung (F&E) bei BRAIN und die auf die Industrie ausgerichteten Forschungsprogramme zielen auf Lösungen ab, die Prozesse unserer Industriekunden effizienter und umweltfreundlicher machen. Einige Lösungen bzw. Produkte führen am Ende der Wertschöpfungskette zu Produkten mit einem höheren Nähr- und Gesundheitswert. Aufgrund von Geheimhaltungsvereinbarungen können wir nicht alle F&E-Programme öffentlich darstellen. Im Folgenden ein paar Beispiele:

LÖSUNGEN FÜR DIE LEBENSMITTELINDUSTRIE:

Alternativ süßen: BRAIN ist seit mehreren Jahren auf dem Gebiet der Geschmacksforschung aktiv und hat eine zellbasierte Technologie entwickelt, mit der im Labor alternative natürliche Süßstoffe und Süßkraftverstärker identifiziert und evaluiert werden können. Über 100 mögliche Substanzkandidaten enthält unsere „Sweet-Box“ inzwischen. Die enthaltenen Substanzen werden innerhalb des Programms DOLCE Industriekunden angeboten, die diese in ihrem Lebensmittel auf optimale Süßkraft und Geschmackserlebnis testen können.

Salzreduzierte Lebensmittel: Lebensmittel mit reduziertem Natriumgehalt, aber gleichbleibendem Geschmackserlebnis zu erhalten, ist Ziel in dem Programm „Salt Taste Enhancer“. Neben pflanzlichen Naturstoffen, die zu alternativen Geschmacksträgern entwickelt werden, kommt auch hier ein zellbasiertes Testsystem von BRAIN zur In-vitro-Geschmackstestung zum Einsatz.

Schmackhaftere, gesunde Getränke: Naturbasierte Stoffe, die alkoholfreie Getränke schmackhafter und gesünder machen als herkömmliche Getränke: BRAIN liefert hierzu Mikroorganismen als Starterkulturen für die natürliche Fermentation.

Lebensmittelkonservierung: Wir identifizieren antimikrobielle Kandidaten auf pflanzlicher Basis, um Lebensmittel oder Futtermittel natürlich konservieren zu können. Die zugehörigen Programme sind offen für Industriepartner.

LÖSUNGEN FÜR MEHR NACHHALTIGKEIT BEI INDUSTRIELLEN PROZESSEN:

Goldrecycling aus E-Schrott & Co.: Unsere mikrobielle Gold-Rückgewinnung kann herkömmliche Recycling-Verfahren ersetzen und so den Einsatz aggressiver oder toxischer Chemikalien reduzieren. Zudem benötigt das biologische Verfahren weniger Energie, der CO2-Fußabdruck biologischer Metallrückgewinnungsprozesse ist daher erheblich reduziert. Neben Gold können weitere Edelmetalle auf diese Art aus Computerschrott, Schlacke und anderen Abfällen mineralischen Ursprungs zurückgewonnen werden („Urban Mining“).

Goldabbau in Erzen: Auch bei der Metallgewinnung aus Primärquellen können biologische Lösungen auf der Basis spezialisierter Mikroorganismen zu mehr Nachhaltigkeit beitragen. Im sogenannten Green Mining ersetzt die biologische Extraktion die chemische Extraktion und verringert den Einsatz problematischer Zyanide.

CO2 als Rohstoff für Chemikalien: Mikroorganismen, die CO2 als einzige Kohlenstoffquelle für ihren Stoffwechsel nutzen, können dazu eingesetzt werden, aus CO2 „Bausteine“ für chemische Verbindungen zu produzieren.

LÖSUNGEN FÜR DIE GESUNDHEIT:

Wundheilung unterstützen: Das Enzym Aurase® fördert den Wundheilungsprozess. BRAIN kann diesen biologischen Wirkstoff, der ursprünglich in Goldfliegenlarven gefunden wurde, biotechnologisch mit mikroorganismen als Produzenten in hoher Reinheit herstellen. Die mit Beteiligung der BRAIN gegründete SolasCure Ltd. widmet sich aktuell der Entwicklung, CE-Zertifizierung und Vermarktung als Medizinprodukt zur enzymatischen Reinigung chronischer Wunden.

TMS-Geschäft – Bioaktive Inhaltsstoffe für Kosmetika finden: BRAIN hat ein zellbasiertes Testsystem entwickelt, mit dem es möglich ist, bioaktive Substanzen, die eine Wirkung auf Hautzellen haben, zu identifizieren. Das Testsystem wird eingesetzt, um aus unserer umfangreichen Naturstoffsammlung für Industriekunden bioaktive Substanzen für deren jeweilige Applikation zu finden.

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