Dr. Michael Majerus

Dr. Michael Majerus, geboren 1961 in Köln, studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit Abschluss als Diplom-Kaufmann. Nach Beendigung seiner Promotion in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Siegen begann er 1989 seine berufliche Laufbahn im Controlling der Mannesmann AG. In den folgenden Jahren bekleidete er verschiedene leitende Funktionen im Finanzbereich der Mannesmann-Gruppe. Von 1999 bis 2000 war er als Zentralbereichsleiter für das Controlling und Rechnungswesen des Mannesmann-Konzerns zuständig und nach der Übernahme durch Vodafone in gleicher Funktion für die unter der ATECS Mannesmann AG zusammengefassten Industrieunternehmen tätig.

Von Ende 2000 bis 2006 arbeitete er als Mitglied des Bereichsvorstands und CFO des Geschäftsbereichs Speicherprodukte der Infineon Technologies AG. Mit der rechtlichen Verselbstständigung des Geschäftsbereichs in der Qimonda AG erfolgte 2006 die Berufung zum Finanzvorstand und Arbeitsdirektor der Gesellschaft, für die er den Börsengang in New York durchführte. Nach seinem Austritt aus der Qimonda AG war er von 2009 bis 2013 als Mitglied der Geschäftsführung (CFO) der PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co KG tätig.

Im Juli 2014 übernahm er die Aufgabe des Finanzvorstands der SGL Carbon SE, die er bis einschließlich November 2020 wahrnahm. Zusätzlich führte er von September 2019 bis Mai 2020 das Unternehmen als Vorstandssprecher. Herr Dr. Majerus ist Gesellschafter der Neofon GmbH und hat während der letzten 20 Jahre eine Reihe von Mandaten im Aufsichtsrat oder in vergleichbaren Gremien von Gesellschaften in mehreren europäischen Ländern sowie den USA, China und Taiwan ausgeübt.

Dr. Majerus ist seit dem 7. März 2019 Mitglied des BRAIN Biotech AG Aufsichtsrats und gewählt bis zum Ablauf der HV im GJ 2022/23

Weitere Mitgliedschaften in gesetzlich zu bildenden inländischen Aufsichtsräten:

  • Keine

Weitere Mitgliedschaften in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien:

  • Keine

Unabhängig im Sinne der Ziffer C.6, C.7 und C.9 des Deutschen Corporate Governance Kodex:

Ja


Stand: November 2021

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