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2. Juli 2020, Zwingenberg

BRAIN AG erwirbt ausstehende Minderheitsanteile (24,7%) der WeissBioTech GmbH

B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG gibt bekannt, dass das Unternehmen die ausstehenden Minderheitsanteile (24,7%) an der WeissBioTech GmbH vom Unternehmensgründer Hans de Bie gekauft hat. Zu Bedingungen und Konditionen äußern sich die Beteiligten in der Öffentlichkeit nicht.

Im Jahr 2014 hatte die BRAIN AG ein erstes strategisches Investment in WeissBioTech getätigt, um einen Zugang zum wachsenden und profitablen Enzymmarkt zu erhalten. Seitdem arbeiten die BRAIN AG und WeissBioTech eng zusammen mit dem Ziel, für Kunden weltweit innovative Enzymprodukte und -lösungen zu entdecken, zu entwickeln und zu verkaufen.

In 2018 unternahm die BRAIN AG ein weiteres strategisches Investment mit dem Kauf der Biocatalysts Ltd. in Cardiff, UK. Das Enzym-Unternehmen bedient mit seiner leistungsstarken Fermentationstechnologie und einer eigenen Enzym-F&E spezielle Nischenmärkte. Zusammen mit BRAIN´s umfangreicher Enzymtechnologie-Expertise bilden die Fähigkeiten von WeissBioTech und Biocatalysts eine solide Plattform für ein starkes Wachstum im Markt für Spezialenzyme.

Adriaan Moelker, CEO BRAIN AG, erklärt: „Wir arbeiten kontinuierlich am Aufbau und an der Optimierung der Gruppenstruktur, wie bei unserer Kapitalerhöhung im Juni 2020 angekündigt. Der vollständige Erwerb und die Integration der WeissBioTech GmbH verschaffen uns eine wichtige Flexibilität, mit der wir unser Produkionsnetzwerk optimieren und Synergien innerhalb der BRAIN-Gruppe nutzen können. Ich möchte mich besonders beim Unternehmensgründer Hans de Bie für seinen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Unternehmens bedanken, außerdem bei Lukas Linnig bei BRAIN, der diese Vereinbarung erfolgreich abgeschlossen hat. Letztendlich werden alle unsere Stakeholder von dieser Transaktion profitieren.“

Über BRAIN

Die B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG (BRAIN AG; ISIN DE0005203947 / WKN 520394) gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen der industriellen Biotechnologie und treibt mit ihren Schlüsseltechnologien die Entwicklung der Industrie hin zur Bioökonomie mit voran. So identifiziert BRAIN bislang unerschlossene, leistungsfähige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen und Naturstoffe aus komplexen biologischen Systemen, um diese industriell nutzbar zu machen. Aus diesem „Werkzeugkasten der Natur“ entwickelte innovative Lösungen und Produkte werden bereits erfolgreich in der Chemie sowie in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt. Das Geschäftsmodell von BRAIN steht auf zwei Säulen: Das Segment BioScience beinhaltet das Forschungs- und Entwicklungsgeschäft mit Industriepartnern. Das Segment BioIndustrial umfasst die Entwicklung und Vermarktung eigener Produkte und Produktkomponenten über direkte Marktzugänge und Lizenzpartnerschaften. Als Teil einer wachstumsorientierten Industrialisierungsstrategie ist die BRAIN AG seit Februar 2016 als erstes Unternehmen der Bioökonomie am Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Weitere Informationen unter www.brain-biotech.com/de.

Disclaimer

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Auffassungen, Erwartungen und Annahmen des Managements der BRAIN AG wider und basieren auf Informationen, die dem Management zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger Ergebnisse und Entwicklungen und sind mit bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse der BRAIN AG und der BRAIN-Gruppe und Entwicklungen betreffend die BRAIN AG und der BRAIN-Gruppe können daher aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den hier geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören insbesondere Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation. Darüber hinaus können die Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Wechselkursschwankungen sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere in Bezug auf steuerliche Regelungen, sowie andere Faktoren einen Einfluss auf die zukünftigen Ergebnisse und Entwicklungen der BRAIN AG haben. Die BRAIN AG übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

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